Lyrik
Beim Überschreiten des Taupunkts. Gedichte
Monika Littau
Universitätsverlag Dr. N. Brockmeyer, Bochum 2011
Monika Littau schreibt streng, ihre Texte sind strikt durchkomponiert: Sie liebt den Stabreim (vgl. S. 50), sie läßt ein Gedicht gern an seinen Anfang zurückkehren (vgl. S. 8), sie wählt kein Wort zuviel und keines zuwenig. Die Dichterin schreibt moderne, keine gegenwärtigen Gedichte. Die Moderne ist noch eine Herberge für die Schönheit, die Gegenwart ist es nicht. ... Monika Littau ist Augenmensch, und so entwirft ihr lyrisches Ich eine Welt der Natur, die wir kennen und doch nicht kennen.
(Aus dem Nachwort von Wolfgang Kubin)