Sonstige Literatur
In Irland. Reise-Erzählungen
Ulrich Straeter
ARKA Verlag, Essen 2008
Ulrich Straeter erzählt Geschichten über die Realität eines Landes, das Heinrich Böll anscheinend erfunden hat. Nach „Schafsnasen in Wales“, „Zwischen Wind und Wetter – 1000 Kilometer Irland mit dem Fahrrad“ und „Schottland schaurig schön“ ist dies der vierte Bericht von der Randlage eines Keltenlandes. Wir erleben u.a. einen „Mann, den es nicht gab“, die „Madonna von Clifden“ und in der Sonne schlafende Orte, die man sich an der rauen Küste im nördlichsten Pub Irlands überhaupt nicht vorstellen kann.
Das Buch kann als Ganzes hintereinander weg gelesen werden, doch steht gleichzeitig jedes Kapitel für sich (für zeitknappe Leser und Leserinnen). Ulrich Straeter gibt auf unterhaltsame und humorvolle Weise einen Überblick über die Entwicklung Irlands von 1977 bis heute.