Einzellesungen

Corona-Virus

Corona legt das öffentliche Leben lahm - auch in Unna und Umgebung, am Hellweg und Westfalen, in NRW ... und und und … Kitas und Schulen sind ebenso von den Einschränkungen betroffen wie Theater, Kinos oder Clubs, öffentliche Veranstaltungen werden weitgehend abgesagt oder verboten. Alles aus einem einzigen wichtigen Grund: weil es verantwortungsvoll ist, soziale Kontakte soweit es geht zu reduzieren, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.

Daher sagt auch das Westfälische Literaturbüro gegenwärtig Lesungs- und Weiterbildungsveranstaltungen in seinen Räumlichkeiten, dem Nicolaihaus in Unna ab. Das betrifft bislang die ursprünglich für März geplante Premierenlesung mit Christiane Dieckerhoff aus "Vermisst", die Lesung von Marius Hulpe aus "Wilde grüne Stadt", die im April stattfinden sollte, und den Wochenendworkshop mit Elke Pistor, der für den 6./7. Juni angesetzt war. Für alle Veranstaltungen versuchen wir noch in diesem Jahr Ersatztermine zu finden, so es die Entwicklungen in Sachen Corona zulassen. Wir werden dazu über unsere Webseite, die Presse, unseren Newsletter und in den sozialen Medien zur entsprechenden Zeit informieren.

Corona trifft - wie viele andere Menschen und Einrichtungen - unser Büro in vielfältiger Weise. So musste auch bereits die Jubiläumsausgabe von "Mord am Hellweg" um ein Jahr in den Herbst 2021 verschoben werden. Weitere Projekte - etwa unsere Ferienakademie für den literarischen Nachwuchs - haben und halten wir jedoch weiter im Programm. Aufgrund der besonderen Situation, die auch unsere konkreten Büro-Arbeitsbedingungen betrifft und in den nächsten Wochen und Monaten immer wieder neu bewertet werden muss, müssen dann jedoch möglicherweise andere Entscheidungen getroffen werden. Wir bitten um Verständnis und halten Sie über alles, was unsere Arbeit und unsere Vorhaben betrifft, auf dem Laufenden.

Wir merken bereits jetzt, wie sehr die Menschen in der zunehmenden Isolierung die kreativen, mental stärkenden Kräfte von Kultur und Literatur vermissen. Doch wir versprechen Ihnen: Selbst wenn uns und unsere Arbeit absehbar bestimmte Härten treffen sollten, werden wir intensiv daran arbeiten, unsere vielfältigen Angebote möglichst zu halten. Denn nach der Krise sollen und müssen Literatur und Kultur in unserer Gesellschaft und unserem sozialen Gefügen weiterhin den angemessenen Platz einnehmen, der ihnen zukommt.

Bleiben Sie gesund!
Ihr WLB-Team