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Ukraine – Ansichtssachen

"Ukraine – Ansichtssachen" soll den Blick an den östlichen Rand Europas lenken, der für die meisten Menschen in Deutschland hauptsächlich durch Krisenmeldungen in der Wahrnehmung sein dürfte. Wenn man heute Bilder in den Medien sieht und das Gesehene nicht glauben kann, muss man sich vor Ort überzeugen, ob das Gesehene der Realität entspricht. Aus diesem Grund reisten der im ostwestfälischen Spenge lebende und arbeitende Maler Thorsten Böckmann und seine Frau, die Autorin Petra Bobbenkamp, 2014 in die Ukraine. In den folgenden Jahren bis 2018 verbrachten sie immer wieder einige Tage im Land. In dieser Zeit entstanden die "Ansichtssachen", die nicht die Realität vor Ort darstellen, sondern persönliche Eindrücke widerspiegeln. Im Fokus stehen die ukrainische Hauptstadt Kiew und Tschernobyl.

Thorsten Böckmann und Petra Bobbenkamp laden interessierte Autor*innen gemeinsam mit dem Rumpelstilzchen-Literaturprojekt dazu ein, sich literarisch mit den Werken von Thorsten Böckmann sowie ihren Erfahrungen und Empfindungen auseinandersetzen. Die Bilder sollen "nur" Anregungen zum Schreiben eigener Gedichte und Geschichten sein, also keine "Bildbeschreibungen", aber auch keine vordergründigen politischen Statements.

Bilder und ausgewählte Texte sollen in einer Ausstellung in der Galerie im Gerbereimuseum in Enger miteinander in Beziehung gesetzt werden. Außerdem ist die Herausgabe einer Broschüre bzw. eines Buches mit den Bildern und Texten geplant.

Das Projekt wird im Rahmen der Veranstaltungsreihe "europa:westfalen" organisiert, die das Netzwerk "literaturland westfalen" für das Frühjahr 2021 plant. Nach derzeitigem Planungsstand wird die Ausstellung am Sonntag, 07. März 2021, 11.30 Uhr, eröffnet und bis Sonntag, 25. April, laufen. Die Lesung ist bisher für Freitag, 26. März 2021, 19.30 Uhr geplant.

Für interessierte Autorinnen und Autoren sind die Bilder auf der Website von Alexander Kapitanowski zum Download verlinkt:
Ansichtssachen 01
Ansichtssachen 02
Ansichtssachen 03

Texte können als E-Mail-Anhang (docx-, txt- oder odt-Datei) bis zum 31. Dezember 2020 über die E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und mit dem Betreff "Ukraine – Ansichtssachen" eingereicht werden. Es dürfen mehrere Beiträge eingereicht werden, die einzelnen Texte sollten für die Texttafeln in der Ausstellung (bei 17-pt-Schrift) auf eine DIN-A-4-Seite passen. Es dürfen auch längere Texte eingereicht werden, aber die könnten dann nur in die geplante Broschüre / das geplante Buch aufgenommen werden. Soweit die einzelnen Beiträge einen konkreten Bezug zu einem der Bilder haben, sollte der genannt werden, um die Zuordnung zu erleichtern. Außerdem benötigt werden Kurzbiographien und Adressen, an die gegebenenfalls die Gratis-Belegexemplare versendet werden können.

Broschüren/Bücher können nur herausgegeben werden, wenn genug geeignete Texte eingereicht werden. Durch die Beteiligung an den Projekten entsteht kein Anspruch auf Aufnahme eines Textes in die Ausstellungen oder Broschüren/Bücher. Die Entscheidung treffen die Herausgeber*innen.