Lyrik

Ausgewählte Neuerscheinungen westfälischer Autorinnen und Autoren.

In diesen leuchtenden Bernsteinmomenten. Gedichte

In diesen leuchtenden Bernsteinmomenten. Gedichte

Hellmuth Opitz
Pendragon, Bielefeld 2018

Die neuen Gedichte von Hellmuth Opitz sind wie Akkus aus Sprache. Sie laden Wirklich­keiten lyrisch auf, bringen alltägliche Momente zum Leuchten und erzählen Geschichten, die sehr fein beobachtet sind. Dabei kommen sie so mühelos und unangestrengt daher, dass man immer wieder überrascht ist, wie unmerklich sich umgangssprachliche Lakonie in poetische Magie verwandeln kann.
(Literaturlandwestfalen)

Spiegelschrift

Spiegelschrift

Hans Norbert Janowski
Gedichte
brockmeyer-verlag, Bochum 2017
Gedichte aus fünf Jahrzehnten – geschrieben für niemand oder einen kleinen Kreis von Altersgenossen, die ähnliche Erfahrungen gemacht oder bestimmte Orte kennen gelernt haben. Zeitbedingte und für meine Generation charakteristische Erfahrungen und Widerfahrnisse kann man im Rückspiegel klarer erkennen, wenn man die Spiegelschrift lesen kann. Die Konturen des Erlebten verschwimmen nicht, sie verfärben sich unter dem Einfluss der Zeit aber und nehmen in der poetischen Form die Gestalt von Zeichen an – Zeichen, die entschlüsseln, orientieren, einen Pfad durch unwegsames Gelände weisen.
(Klappentext)

noch dunkel schon hell. Gedichte

Volker W. Degener (Hg.)
edition virgines, Düsseldorf 2017
Der Herausgeber des Bandes, Volker W. Degener, Schriftsteller und Vorsitzender der Liselotte und Walter Rauner-Stiftung in Bochum, hat für den Band "noch dunkel schon hell" in der Reihe "Forum Neue Lyrik" Gedichte von sechs jungen Autorinnen und Autoren ausgewählt, die in der Lyrikszene bereits Aufmerksamkeit erzielt haben und die in Form einer begrenzten Ausschreibung gezielt angesprochen wurden: Charlotte Dresen (Köln), Giuliano Francesco Spagnolo (Köln), Sarah Marie Meinert (Oerlinghausen), Tobias Bäcker (Unna), Susanne Romanowski (Hamm) und Alexander Weinstock (Köln).
Der Bochumer Zeichner und Grafiker Horst Dieter Gölzenleuchter hat für den Band das Cover und die Illustrationen geschaffen.
Die sechs jungen Autorinnen und Autoren dieses Bandes, Jahrgang 1985 bis 1995, nutzen die Chancen des vielfältigen Ausdrucks. Der Wechsel zwischen Hoch- und Alltagssprache fällt ihnen nicht schwer. Auch nicht der eher spielerische Umgang mit Zitaten. Daraus entwickeln sich – assoziativ – manchmal überraschende Perspektiven und neue, vielleicht ungewöhnliche Sprachbilder.
(Klappentext)